Bei der Planung der IT-Budgets kommen CIOs regelmäßig in die Bredouille. Man jongliert mit Online-Plänen und lokalen Installationen, wägt ab zwischen Kann und Muss, und landet allein bei der Microsoft-Lizenzierung schnell über den Budgetvorgaben. Günstiger ist nur gar nicht so einfach – wer Microsoft nutzt, ist den Preisen des Herstellers ausgesetzt. Oder etwa nicht? Markus Seirer, Lizenzberater beim Microsoft Solutions Partner VENDOSOFT, zeigt, wie bei der Budgetplanung am Ende noch Geld übrig bleibt…
Für CIOs ist es stets eine gewisse Jonglage, den Software-Bedarf an aktuelle Mitarbeiterzahlen anzupassen, an Sicherheitsanforderungen, Compliances sowie die strategische Ausrichtung und wirtschaftliche Situation des Unternehmens. In jedem Fall sollte das Investment ein paar Jahre Bestand haben, also irgendwie mitwachsen. Und weil noch so viele weitere IT-Projekte auf der Einkaufsliste stehen, dürfen Office, Betriebssysteme, Server und Zugriffslizenzen auch einfach nicht zu viel kosten. Ob notwendige Anpassung des Lizenzbedarfs oder eine komplette Neuausrichtung der Software-Strategie – Markus Seirer berechnet für seine Unternehmenskunden kosteneffiziente Varianten.
Die Cloud der beste Deal?
„Viele Unternehmen migrieren heute vollständig in die Cloud“, sagt der Microsoft- Profi, der die Lizenzbestimmungen und Preismodelle des Herstellers in- und auswendig kennt. „M365-Pläne sehen immer nach einem guten Deal aus: Die Abo-Gebühren erscheinen günstig und Microsoft verspricht volle Flexibilität. Ich rechne meinen Kunden aber gern vor, dass die Cloud nicht günstiger ist als On-Premises-Software und wo der Break Even liegt.“ Vergleicht man 300 Business-Premium-Pläne mit 300 einmalig gekauften Office 2024 ProPlus, kostet das Abo nach knapp zweieinhalb Jahren 4.850 Euro mehr. „Das summiert sich bis zum Supportende der Kaufsoftware!“ Deshalb rät VENDOSOFT Unternehmen nicht per se zur reinen Microsoft-Cloud. Stattdessen kommen bei einer von den Lizenzprofis empfohlenen Software-Ausstattung immer auch gebrauchte Volumenlizenzen zum Einsatz. IT-Verantwortliche, für die manche Vorteile der Cloud nicht zielführend sind, wissen das besonders zu schätzen. Zum Beispiel, weil sie neue Versionen erstmal an zwei, drei Rechnern testen müssen, um die Kompatibilität mit anderen Systemen und Schnittstellen sicherzustellen. Dann erst wird für die ganze Firma ausgerollt. „Wenn die automatischen Upgrades des Herstellers nicht gewünscht sind und die neueste Version einer Software ohnehin nicht von jedem Mitarbeitenden gebraucht wird, raten wir zu einer On-Premises-Strategie – oder einem hybriden Mix.“
Warum differenziert einkaufen die richtige Devise ist und welche Vorteile ganz nebenbei noch in den Lizenzen stecken, lesen Sie im aktuellen Artikel von IT-Director.